25 Jahre Jazzclub Dinkelsbühl: Jubiläumskonzert mit Markus Harm als Special Guest | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.01.2026 09:01

25 Jahre Jazzclub Dinkelsbühl: Jubiläumskonzert mit Markus Harm als Special Guest

Flinkfingro kommt zum Jubiläumskonzert des Jazzclubs in den Dinkelsbühler Schrannenkeller. (Foto: Jazzclub/bilderbube)
Flinkfingro kommt zum Jubiläumskonzert des Jazzclubs in den Dinkelsbühler Schrannenkeller. (Foto: Jazzclub/bilderbube)
Flinkfingro kommt zum Jubiläumskonzert des Jazzclubs in den Dinkelsbühler Schrannenkeller. (Foto: Jazzclub/bilderbube)

In Dinkelsbühl hat der Jazzclub, der im Schrannenkeller freitags seine Pforten öffnet, seit einem Vierteljahrhundert ein Alleinstellungsmerkmal. Dieser Geburtstag wird am Freitag, 9. Januar, mit einem Jubiläumskonzert gefeiert.

Als sich Marco Piludu und Alfons Fischer, Christopher Klemme und Markus Häusler am 12. Januar 2001 im Schrannenkeller trafen, um vor kleinem Publikum miteinander zu musizieren, konnten sie nicht ahnen, dass sie an diesem Freitag vor 25 Jahren den Grundstein für ein einmaliges Musikprojekt legten: Der Jazzkeller Dinkelsbühl war geboren.

Aus den Anfängen hat sich Institution entwickelt

Aus den Anfängen hat sich eine Institution entwickelt, die aus dem kulturellen Leben Dinkelsbühls nicht mehr wegzudenken ist. Dieses Engagement, hinter dem seit 2002 das Jazzforum Dinkelsbühl steht, wurde bereits 2015 mit dem Rotarischen Meilenstein gewürdigt.

In der Gründerband „Friday Night Band“ stammten drei der Musiker von der BFSM Dinkelsbühl: Fischer war Dozent für Posaune, Klemme studierte Schlagzeug und Häußler Bass. Marco Piludu war freischaffender Musiker. Die Verbundenheit zur Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl (BFSM) soll beim Jubiläumskonzert am Freitagabend, 9. Januar, gefeiert werden. Sechs ehemalige Studenten der BFSM stehen auf der Bühne im Kleinen Schrannensaal. Als „Special Guest” wird laut Ankündigung Markus Harm erwartet, der Professor für Jazz-Saxophon an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ist.

Zwei musikalische Welten öffnen sich

Im Kleinen Schrannensaal spielen ab 20 Uhr zwei Bands unter dem Motto „Flinkfingro meets Picked Up”. Dabei treffen zwei Formationen aufeinander, die seit Jahren miteinander spielen, sich gegenseitig antreiben und dabei zwei musikalische Welten öffnen, heißt es in der Pressemitteilung des Jazzclubs. Picked Up bringe moderne, hochmusikalische Arrangements aus Funk, Pop und Latin mit: Stevie-Wonder-Grooves, Sting, Peter Gabriel und andere Klassiker, „die hier nicht recycelt, sondern neu geschärft werden”.

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Flinkfingro dagegen stehe für musikalische Unberechenbarkeit: „Eigenwillige Eigenkompositionen, überraschende Wendungen, absurd-virtuose Soli und eine Energie, die sofort überspringt”, wird das in der Mitteilung beschrieben. Für den Jubiläumsabend verschmelzen beide Bands zu einem gemeinsamen Set, das beides zulasse: Präzision und Spielwut, Struktur und Chaos, Groove „und plötzliche Kurven, die niemand kommen sieht”.

Ausnahme-Saxophonist Markus Harms mit dabei

Als „Special Guest” ist Ausnahme-Altsaxophonist Markus Harm dabei, dessen Soli regelmäßig „ganze Energielevel verschieben” und der dem Abend eine nachklingende Intensität verpassen soll. Ein Konzert für alle, die Musik lieber erleben als kategorisieren – mit Groove, Risiko, Spielfreude und überraschenden Momenten.

Auf der Bühne stehen Alex Seubert-Harm (Gesang), Viktor Derksen (Gesang), Joschi Joachimsthaler (Gitarre/Gesang), Philip Kranz (Keyboards/Gesang), Jakob Winterstein (Bass), Stefan Wandel (Schlagzeug und Markus Harm (Saxophone)

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