20 Jahre Kommunale Allianz A7 Franken West: Eine Vorreiterin für die Vernetzung von Kommunen feiert | FLZ.de

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20 Jahre Kommunale Allianz A7 Franken West: Eine Vorreiterin für die Vernetzung von Kommunen feiert

Der neue Förderbescheid ist übergeben. Das Bild zeigt (von links) Harald Endreß, Werner Stieglitz, Wolfgang Neukirchner, Wolfgang Lampe, Gabi Schmidt, Linda Olzog, Eva-Maria Fell und Tobias Winkler. (Foto: Gerhard Krämer)
Der neue Förderbescheid ist übergeben. Das Bild zeigt (von links) Harald Endreß, Werner Stieglitz, Wolfgang Neukirchner, Wolfgang Lampe, Gabi Schmidt, Linda Olzog, Eva-Maria Fell und Tobias Winkler. (Foto: Gerhard Krämer)
Der neue Förderbescheid ist übergeben. Das Bild zeigt (von links) Harald Endreß, Werner Stieglitz, Wolfgang Neukirchner, Wolfgang Lampe, Gabi Schmidt, Linda Olzog, Eva-Maria Fell und Tobias Winkler. (Foto: Gerhard Krämer)

Seit 20 Jahren arbeiten die Gemeinden der „Kommunalen Allianz A7 Franken West“ zusammen. Grund genug, in Ulsenheim in der Festscheune beim Gänssee gemeinsam zu feiern. Zudem gab es den Förderbescheid für die nächsten fünf Jahre.

Seit ihrer Gründung 2005 habe die Allianz das Ziel verfolgt, die Lebensqualität in der Region Franken West zu verbessern, die Infrastruktur zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden zu fördern. „Gemeinsam haben wir an vielfältigen Aufgaben gearbeitet, die unsere Region vorangebracht haben“, fasste der Allianzsprecher, Uffenheims Bürgermeister Wolfgang Lampe, zusammen.

Zahlreiche Projekte umgesetzt

Diese Allianz gelte als Vorreiterin für die Vernetzung und Kooperation von Kommunen und regionalen Akteuren, um gemeinsam den ländlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten. Ursprünglich als interkommunale Zusammenarbeit bei der Förderung der Gewerbeentwicklung gestartet, habe die „Kommunale Allianz A7 Franken West“ in den vergangenen 20 Jahren durch zahlreiche Projekte und Maßnahmen nicht nur die regionale Zusammenarbeit gestärkt, sondern auch den ländlichen Raum in seiner Vielfalt gestärkt.

Zur Allianz gehören die Städte und Gemeinden Uffenheim, Burgbernheim, Gallmersgarten, Simmershofen, Hemmersheim, Oberickelsheim, Gollhofen, Ippesheim, Weigenheim, Markt Nordheim und Ergersheim sowie seit 2014 Marktbergel und Illesheim.

Engagement ist wichtig für Erfolge

Lampe nannte beispielhaft einige umgesetzte Projekte wie das Kernwegekonzept, den Gau- und Höhenweg, die Impulsberatungen bei Leerstand, das Projekt „Steuobst.Land in und um Burgbernheim“, die Innenentwicklungskonzepte, den Allianzgarten bei Rodheim, die Aktionstage Innenorte oder das Regionalbudget.

Lampe nutzte die Festveranstaltung, die der Musikverein Zeitvertreib Ulsenheim musikalisch auflockerte, auch dazu, Danke zu sagen – „an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeinderäte, Mitarbeitenden und vor allem an die Bürgerinnen und Bürger, die diese Zusammenarbeit möglich gemacht haben.“ Ohne deren Engagement und Unterstützung wären diese Erfolge nicht denkbar.

Weitere Meilensteine könnten folgen

Lampe würdigte besonders die anwesenden Gründungsväter: die Altbürgermeister Emil Kötzel (Gallmersgarten), Werner Pfadler (Gollhofen), Martin Hümmer (Oberickelsheim), Gerhard Wunderlich (Ergersheim) und Reinhard Kloha (Weigenheim) sowie die amtierenden Bürgermeister Matthias Schwarz (Burgbernheim) und Karl Ballmann (Hemmersheim). Lampe ist überzeugt, „dass wir mit unserem Zusammenhalt und unserer Innovationskraft noch viele weitere Meilensteine erreichen werden“.

Markt Nordheims Bürgermeister Harald Endreß sagte insbesondere in Richtung des Amtsleiters des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE) Wolfgang Neukirchner, dass die Dorferneuerung eigentlich ein dauerhaftes Projekt sein müsste. Wichtig sei, die Orte so zu gestalten, dass sich die Menschen wohlfühlten und blieben.

Aufgaben enden nicht an Gemeindegrenzen

Wolfgang Neukirchner lobte die Erkenntnis, dass Aufgaben und Probleme ländlicher Regionen nicht an Gemeindegrenzen endeten. Die Lösung sei eine interkommunale Zusammenarbeit. Neukirchner überreichte zum Anschluss mit ILE-Betreuerin Eva-Maria Fell den Förderbescheid über rund 170.000 Euro für die nächsten fünf Jahre an Lampe und Allianzmanagerin Linda Olzog, die im Anschluss eine neue Karte mit den Regionalbudget-Projekten vorstellte.

Stellvertretende Landrätin Ruth Halbritter bezeichnete die Allianzen als Gewinn für den Landkreis. Bundestagsabgeordneter Tobias Winkler (CSU) hatte viel Lob für die Arbeit dabei, stieß sich allerdings am Namen der Allianz, der ihn an eine Autobahnraststätte erinnerte. Er bat, doch hier einen schöneren Namen zu finden. Lampe meinte scherzend, dazu einen Arbeitskreis bilden zu wollen.

Auf die Gemeinsamkeit, das Geschaffene und auf die Finanzierung für den ländlichen Raum gingen die Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz (CSU), Gabi Schmidt (FW) und Harry Scheuenstuhl (SPD) ein.

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