13-Jährige vergewaltigt: Landgericht Ansbach verurteilt Ingenieur aus Wien | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.07.2026 07:10

13-Jährige vergewaltigt: Landgericht Ansbach verurteilt Ingenieur aus Wien

Elke Beyer, Vorsitzende Richterin der Großen Jugendkammer am Landgericht Ansbach, brachte den Angeklagten zu einem Geständnis. (Foto: Manfred Blendinger)
Elke Beyer, Vorsitzende Richterin der Großen Jugendkammer am Landgericht Ansbach, brachte den Angeklagten zu einem Geständnis. (Foto: Manfred Blendinger)
Elke Beyer, Vorsitzende Richterin der Großen Jugendkammer am Landgericht Ansbach, brachte den Angeklagten zu einem Geständnis. (Foto: Manfred Blendinger)

Er ist 34, Ingenieur in Wien und weiß genau, was er will. „Ich fahre keine 600 Kilometer nur zum Kuscheln.“ Sie ist 13 und will nur kuscheln. Er holt sie an ihrem Zuhause ab, fährt in den Wald, vergewaltigt sie auf der Rückbank. Das Urteil: zwei Jahre Haft auf Bewährung – weil der Fall komplizierter ist, als es zunächst aussieht.

Horst L. (Name geändert) liebt das Internet und sucht ständig Kontakte. Er findet eine 13-Jährige aus dem Landkreis Ansbach. Ihre Freundin hat schon einen Freund; sie will auch einen, zumindest am Handy. Sie chattet mit dem 34-Jährigen. Er ist charmant, aufmerksam, empfindet sie als interessant, will sie sehen, wie sie ist, nackt. Sie schickt ihm die Bilder.

Er schreibt an einem Werktag Ende Oktober 2025, er kommt vorbei, am Morgen. Sie behauptet zu Hause, sie ist krank und kann nicht in die Schule. Die Mutter geht zur Arbeit, Horst L. fährt mit seinem schicken Auto vor, nimmt sie mit.

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