1,14 Millionen Euro später: Ortsdurchfahrt Oberscheckenbach ist wieder frei | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 11.12.2025 10:00

1,14 Millionen Euro später: Ortsdurchfahrt Oberscheckenbach ist wieder frei

Bevor der Verkehr wieder ungehindert rollen durfte, wurde bei einem Treffen an der noch gesperrten Straße ein symbolisches Band durchschnitten. Das Foto zeigt Bürgermeister Johannes Hellenschmidt (Dritter von links) mit Vertretern des Gemeinderats, des Staatlichen Bauamts, der ausführenden Firma und des Fachbüros. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Bevor der Verkehr wieder ungehindert rollen durfte, wurde bei einem Treffen an der noch gesperrten Straße ein symbolisches Band durchschnitten. Das Foto zeigt Bürgermeister Johannes Hellenschmidt (Dritter von links) mit Vertretern des Gemeinderats, des Staatlichen Bauamts, der ausführenden Firma und des Fachbüros. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Bevor der Verkehr wieder ungehindert rollen durfte, wurde bei einem Treffen an der noch gesperrten Straße ein symbolisches Band durchschnitten. Das Foto zeigt Bürgermeister Johannes Hellenschmidt (Dritter von links) mit Vertretern des Gemeinderats, des Staatlichen Bauamts, der ausführenden Firma und des Fachbüros. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

Die Ortsdurchfahrt in Oberscheckenbach ist wieder frei. Nach siebenmonatiger Bauzeit mit entsprechender Sperrung und Umleitungseinschränkungen kann der Ohrenbacher Gemeindeteil nun auf einem nagelneuen Teilstück der Staatsstraße 2419 passiert werden.

Im Beisein von Daniel Rosenbaum, Erwin Pfeiffer und Stefan Wedel vom staatlichen Bauamt Ansbach, Peter Stübe vom Planungsbüro Härtfelder, Joachim Feldmeier und Mehani Nexhmi von der Firma Rossaro sowie mehreren Gemeinderäten äußerte sich Bürgermeister Johannes Hellenschmidt erfreut über den Abschluss der Maßnahme. Es stünden zwar noch einige Restarbeiten aus. Auch Markierungsstreifen fehlten noch, hieß es. Das könne im kommenden Frühjahr aber ohne weitere Sperrung erledigt werden.

Herausforderung für die Gemeinde

Die Erneuerung der Ortskanalisation mit dem Neubau eines Regenrückhaltebeckens sei für die kleine Gemeinde eine große Herausforderung gewesen, so Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt. Nach siebenmonatiger Bauzeit habe man nun das gemeinschaftliche Bauprojekt, bei dem die Gemeinde Ohrenbach federführend gewesen sei, erfolgreich abschließen können.

Die Länge der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2419 betrage 560 Meter, die Breite der Fahrbahn 8,20 Meter. Die Gesamtkosten würden 1,14 Millionen Euro betragen. Der Freistaat Bayern als Baulastträger für die Straße und die Gemeinde Ohrenbach als Baulastträger für Kanal und Gehwege müssten die Kosten tragen, so Bürgermeister Johannes Hellenschmidt.

Er zählte noch einmal auf, welche Maßnahmen die Kommune durchgeführt hat: Neubau eines Schmutzwasserkanals, Verbau von elf Revisions-Hausanschlussschächten, Umbau des alten Mischwasserkanals zum Oberflächenkanal mit zwei Sedimentationsanlagen, Neubau eines Ausgleichbeckens für Regenwasser, Entwässerung des Kreuzungsbereiches mit der Kreisstraße AN 32 durch Anschluss an einen vorhandenen Regenkanal und Neubau eines Gehweges.

Beidseitig werden Schutzstreifen aufgebracht

Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister an Peter Stübe vom beauftragten Ingenieurbüro für die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen und der Gemeinde. Mit der beidseitigen Aufbringung eines Fahrradschutzstreifens verbindet er die Hoffnung, dass dadurch der Verkehr innerorts beruhigt werden kann. Auf den Schutzstreifen dürfe weder gehalten noch geparkt werden.

Daniel Rosenbaum erinnerte noch einmal daran, dass die Ortsdurchfahrt in Oberscheckenbach gleichzeitig mit drei Großbaustellen auf der Bundesstraße 13 bei Gräfenbuch, Marktbergel und Gollhofen durchgeführt wurde. Mit der Gemeinde Ohrenbach bedanke sich das Staatliche Bauamt bei allen Anliegern und Verkehrsteilnehmern „für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten während der Bauzeit“.


Von Karl-Heinz Gisbertz
north